Zauberhaftes Barcelona

Bevor es nun in ein paar Tagen nach Bangkok geht, nehme ich Dich noch einmal mit in die Vergangenheit – und zwar nach Barcelona und zu meinen Lieblingsorten in dieser fabelhaften Stadt! Die katalonische Hauptstadt am Mittelmeer lässt wirklich keinerlei Wünsche offen.  Gleich vorneweg: Ich war nicht in der Sagrada Familia. Die mehrere hundert Meter lange Schlange vor dem Eingang dieses bis heute unvollendeten Bauwerks Antonio Gaudis hat mich so abgeschreckt, dass ich es vorzog, die Basilika von außen zu bestaunen. Es ist wohl sinnvoll, sich vorab im Internet Eintrittskarten zu reservieren. Aber auch so bot sich mir ein absolut beeindruckendes Bild. Die vielen Türme, die reich verzierten Fassaden und der Mix von verschiedenen architektonischen Stilen ist definitiv sehenswert (auch wenn die Baukräne das Bild leider ein wenig stören) und ich bin sicher, dass ich die Sagrada Familia eines Tages auch von innen bewundern werde – denn dass es nicht bei diesem einen Besuch bleiben wird, steht fest.

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Platz eins der Liste meiner Lieblingsorte in Barcelona teilen sich zwei wunderschöne Parkanlagen: Zum einen der Parc de la Ciutadella und zum anderen der Parc Güell.

Ersterer ist einer der größten Parks von Barcelona und auf seinem Gelände befindet sich auch der Zoo und das katalanische Parlament. Stundenlang kann man hier auf den schön angelegten Wegen spazieren und den See des Parks, den unter anderem kleine Schildkröten bewohnen, kann man mit Ruderbooten erkunden.

p1080047In diesem Park bin ich oft und lange spazieren gegangen oder habe manchmal auch einfach nur von einer Bank aus die kleinen grünen Mönchsittiche beobachtet, die dort frei leben. Für die Anwohner stellen diese kleinen Papageien auf Grund des Lärms und des Drecks ein Ärgernis dar, ich habe sie aber gerne beobachtet und immer wieder ihre großen Nester in den Palmen entdeckt.

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Neben den vielen exotischen Pflanzen gibt es auch einen wunderschönen Brunnen zu bewundern: Die „Cascada de Gaudi“, obwohl Gaudi zu dieser Zeit noch Student war und den eigentlichen Architekten Josep Fontseré lediglich bei der Gestaltung unterstützte.

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Meine zweite Nummer eins ist der Parc Güell. Besonders bekannt ist der Park, den Gaudi im Auftrag von Eusebi Güell entwarf, für die mit unzähligen Mosaiksteinen verzierten Sitzbänke entlang der großen Terrasse, von der aus man ein atemberaubendes Panorama über Barcelona bis hin zum Meer genießen kann. Gaudi selbst hat in einem der drei Häuser, die dort gebaut wurden, bis kurz vor seinem Tod gelebt.

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Gaudis einzigartige Architektur ist in der ganzen Stadt immer wieder anzutreffen. So sind zum Beispiel die Casa Battló und La Pedrera beliebte Fotomotive.Zumindest die Casa Batlló habe ich auch von innen besichtigt – man kommt sich vor wie Alice im Wunderland!

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Barcelona hat aber noch viel mehr zu bieten als die berühmten Bauwerke. Ein bisschen über die Rambla, die große Flanier-Promenade der Stadt, zu schlendern, gehört definitiv dazu, wenn man in Barcelona ist. Blumenhändler, Straßenkünstler und Musiker sorgen für Unterhaltung und ziehen natürlich auch viele Besucher an (gib unbedingt auf Deine Wertsachen acht!Touristenansammlungen ziehen natürlich auch Taschendiebe an). Rechts und links der Rambla befinden sich kleine und große Läden und Restaurants – die allerdings nicht ganz preiswert sind. Es lohnt sich, ein bisschen tiefer in die wunderbaren Gassen einzutauchen und sich dort ein kleines, einheimisches Lokal zu suchen. Für die Genießer unter uns lohnt sich ein Abstecher zum Mercat de la Boqueria. Die riesigen Markthallen aus Stahl und Glas direkt an der Rambla bieten wirklich absolut alles, was das Genießerherz begehrt. Sieh selbst:

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Am unteren Ende des Rambla befindet sich unweit des Meeres die Kolumbus – Statue. Mit einem Aufzug kann man bis zu der Weltkugel, auf der eine Statue von Kolumbus steht, fahren und sich Barcelonas Hafen, die Rambla und die Strandpromenade von oben ansehen.

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Überhaupt bietet Barcelona unheimlich viele hochgelegene Plätze und damit grandiose Panoramen über diese wundervolle Stadt.

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Vom Sightseeing kann man sich an Barcelonas Strand ein wenig erholen und in einer der vielen Bars einen Cocktail trinken oder Tapas essen. Anstatt sich aber den Strand im Stadtteil Barceloneta mit zahllosen Touristen zu teilen, empfehle ich, mit der U-Bahn ein kleines Stück weiter Richtung Nordwesten zu fahren und es sich am Playa de la Nova Mar Bella gemütlich zu machen.

Im ältesten Viertel der Stadt, dem Barri Gòtic, kann man sich unter anderem von den vielen geschichtsträchtigen Bauwerken, interessanten Museen, kleinen Läden und einem ganz eigenem Flair bezaubern lassen. Durch die unzähligen Gassen mit den Antiquitätengeschäften und hübschen Plätzen zu schlendern gehört definitiv zu den Dingen, die mir an Barcelona am meisten gefallen haben. Auch die vielen mystisch anmutenden,leicht versteckten Orte, die man beim Umherstreifen entdecken kann, haben mich begeistert.

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Wunderschönes Barcelona – du wirst mich sicher wiedersehen!


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